Musicals

Iphigenie

Judith Mutschler
Judith Mutschler

Ein weiterer Klassiker von J.W. Goethe wird zur Rockoper.

Musik: Rudolf Volz, Michael Wagner, Falko Illing
Produktion und musikalische Leitung: Michael Wagner

Darsteller und Sänger

  • Judith Mutschler (u. a. HAMLET IN ROCK, Face)
  • Paul Miller (u. a. HAMLET IN ROCK, Jesus Christ Superstar)
  • Falko Illing (u. a.Awake, FAUST – Die Rockoper, HAMLET in Rock)
weitere Darsteller folgen…

Diese CD-Produktion entsteht komplett in meinem Studio, alle Parts werden hier eingespielt und produziert.

Paul Miller
Paul Miller

Goethes Werk „Iphigenie auf Tauris“ entstand im Februar und März 1779 und wurde 1787 in seiner endgültigen Versform fertig gestellt. Es basiert auf dem Werk von Euripedes (405 v. Chr.) und spielt im antiken Griechenland zur Zeit des Trojanischen Krieges.

Goethe selbst nennt seine Iphigenie später „verteufelt human“. Die Protagonistin Iphigenie verkörpert das Humanitätsideal der Weimarer Klassik. Ihr gelingt eine Verbindung zwischen Vernunft und Gefühl. Sie steht im Konflikt zwischen Pflicht und Neigung (Wahrheit und Lüge), wobei letztendlich die Bekenntnis zur Wahrheit eine friedliche Lösung des Konflikts herbeiführt. So hat das diplomatische Wort (Überzeugung durch Argumente) über die blutige Tat (Blutopfer oder Zweikampf) gesiegt. Diese friedliche Form der verbalen Konfliktlösung entspricht auch noch dem heutigen Ideal.

Falko Illing
Falko Illing

Der Aufbau des Werks erfolgt in Form des klassischen Dramas. Die Handlung ist einsträngig und es besteht eine Einheit in Ort und Zeit.

Sprachlich bedient sich Goethe des reimlosen Blankverses. Das Fehlen eines Reimes, die komplexe Syntax und die – schon für die Entstehungszeit des Werkes – absichtlich künstliche Form der Sprache kennzeichnen dieses Werk.

Iphigenie

Iphigenie